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17
Apr

P4P Deutsche Meisterschaft 2011

Geschrieben von Jan-Christoph.

Dieses Jahr sollte es soweit sein, ich wollte mir einen richtigen Titel verdienen und am Ende wurde der Deutsche Meister Titel im Rookie Double draus. Aber mal ganz von Anfang an:

Andreas Retzlaff / Jan-Christoph Michalik | Deutsche Meister 2011 ND P4P

Wie jedes Jahr wurden alle Turniere 2011 gesichtet und ich habe mir einen persönlichen Turnierplan erstellt. Darin kam eigentlich kein P4P-Turnier vor, aber mein Doppelpartner rief solange beim mir an (auch mitten in der Nacht) bis ich irgendwann zugesagt habe, mit ihm mal ein P4P-Turnier zu spielen.


BigBowl-Open – Der erste Titel

Auf zum Big Bowl nach Mechernich. Vorab eine skurrile aber gute Ferienwohnung gebucht und dann am Freitag die kurzweilige Fahrt mit den Jungs genossen. Sollte es nicht zufällig ums Kickern gehen, dann um andere existenzielle Themen wie Alkoholkonsum, Flusen, Mengenverhältnisse von Fleisch in Kilogramm zu Tomatensauce, etc.
Am Samstag Morgen mit genug Kaffee intus zum Spielort gepilgert und vor Ort angemeldet, um im Anschluss die Location zu begutachten. Alles in allem gut bis sehr gut, obwohl ich zum Abend feststellen musste, dass das Catering echt sehr langsam war und man somit vor Ort nicht zum richtigen Zeitpunkt satt werden konnte.
Spielerisch lief der Tag wie Butter. Ich habe mich auf das ND konzentriert und somit hat mein zuverlässiger Stürmer uns bis kurz vor dem Einzug ins Finale auf der Gewinnerseite gehalten. Dort unterlagen wir dem Doppel Winters/van Bilsum knapp und durften nun auf der Verliererseite unsere Punkte holen. Von draußen kam schon lange kein Licht mehr in die Halle und es war inzwischen auch schon nach 0 Uhr. Somit brach die Turnierleitung das Turnier für diesen Tag ab und wir mussten am nächsten Morgen weiterspielen.
Absolut konzentriert und siegessicher fuhren wir zurück zum BigBowl und erfuhren vor Ort, dass unsere Gegner abgeschenkt hatten, da sie nach Hause wollten. Da war er: Der erste Platz in einer Disziplin. Aber fühlte sich sehr merkwürdig an, da das Finale fehlte. Egal.

Das war es dann für mich mit P4P für dieses Jahr. Nun ein paar Challenger-Turniere abfahren und mit dem Bundesligateam der Hannoverkicker in die erste Bundesliga aufsteigen; als Manschaftsmeister! Aber das ist eine andere Story.

Die P4P-Deutsche Meisterschaft 2011

Das Vorgeplänkel

Kurz vor Ende des Jahres dachte ich mir schon, dass es sehr schade wäre, wenn ich die Gelegenheit nicht mehr nutze, dieses Jahr noch bei den Neulingen mitzuspielen. Damit blieb nur noch die Deutsche Meisterschaft. Als ich sah, was für einen großen und pompösen Swimmingpool das Maritim bietet, in dem das Turnier stattfand (nicht im Pool!), gab es für mich kein Halten mehr. Alle Jungs angeschrieben und Termin festgemacht. Ivan besorgte uns dann noch eine fantastische mehrstöckige Unterkunft in Bonns Altstadt und auf ging es mit 3 Autos. Da alle außer mir den P4P-Pokal spielten (der war schon Freitag Mittag) kam ich erst am Freitag Abend dazu.

P4Pdm_BonnIn Bonn angekommen war ich schon beeindruckt vom sehr edlen Hotel mit einer gefühlten Länge von mehreren Kilometern. Man konnte einen langen Gang entlang sehen, der komplett mit Marmor und alten Kronleuchtern irgendwie an eine Szene aus „Matrix“ erinnerte. Ganz am Ende befand sich der große Saal, in dem das Turnier statt fand. Als ich durch die großen Flügeltüren eintrat, war ich schon begeistert. Im unteren Bereich standen über 70 Kickertische, darüber auf der Empore hatten es sich die Jungs von InsideFoos gemütlich gemacht und ihre Kameras auf die Final Area ausgerichtet. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch nicht einmal daran gedacht, dass wir dort evtl. ein Finalspiel ausfechten werden.

Nach 10 Minuten hatte ich genug von der Atmosphäre aufgenommen und fing an, die paar Leute zu begrüßen, die mir bekannt und sympathisch erschienen und gönnte mir nun ein kühles Bier. Irgendwann wurden auch an diesem Freitag die Disziplinen abgebrochen und wir konnten in unsere Unterkunft fahren. Wir hatten als Selbstverpfleger soviel eingekauft, dass wir auch um 2 Uhr Nachts noch kochen mussten, um nichts weg zu schmeißen. Nun gab es also um halb drei noch ein warmes Bier und leicht zerkochte Nudeln mit einer sehr sympathischen Truppe; was kann schöner sein!


kochen_dm

Standardmäßig sehr spät im Bett und morgens wieder als Erster an der Kaffeemaschine. Dieser Duft, wenn das Wasser über den frisch geöffneten Kaffee läuft und man weiß, dass man gleich die erste Tasse bekommt, ist unbeschreiblich. Notiz an mich: Kaffeesucht bekämpfen. Die Stullen waren schnell geschmiert. Etwas schwieriger gestalteten sich die Versuche, die restlichen Mitbewohner aus den Betten zu bekommen bzw. den Moment ab zu passen vor Dornbusch im Bad zu sein, um nicht 40 Minuten warten zu müssen....

Der Finaltag

Da waren wir wieder, am Ort des Geschehens. Auch dieses Wochenende lag mein Fokus auf dem Neulinge Doppel und ich wollte mal sehen, wo uns dies so hinführen kann. Die ersten Spiele wurden aufgerufen und Andi legte schon mal los. Ohne mich im MD und P4P-Pokal. Ich konnte somit in Ruhe meinen vierten Kaffee trinken und gemütlich abwarten. Diese Gelassenheit wich aber ziemlich schnell aus mir als Andi zu mir kam und meinte „Ähh, ich hab mir den Jet-Arm aufgerissen. Ich glaube ich muss mit ´nem Griffband um den Arm spielen. Geht aber nicht so gut!“ Ok. So fühlt sich also ein Kind, das auf eine Spielekonsole zu Weihnachten spekuliert hat und dann eine Triangel bekommt.
Beizeiten wurden wir dann auch zu unserem ersten ND-Spiel aufgerufen. Und wie Andi prophezeit hatte, lief es wirklich nicht rund, aber es reichte für einen soliden Einstand.
Da sich Andi vor unserem nächsten Spiel aber noch in den anderen Disziplinen mit seiner „Jet-Hilfe“ anfreunden konnte, waren meine Hoffnungen auf einen Titel doch wieder geweckt.
Das Schöne an unserem Spiel war den ganzen Tag über eine absolute Ausgeglichenheit. Keiner wirft dem anderen etwas vor und jeder kennt das Spiel des anderen. Wenn vorne mal ein paar Bälle nicht versenkt werden, wird hinten eben einer mehr gehalten. Und sowieso habe ich mich anscheinend auf Matchbälle spezialisiert. Egal wie grottig meine Defensive in einem Satz ist, der Matchball wird gehalten. Umgekehrt fühlt man sich als Keeper bei Andi gut aufgehoben und hat selten das Problem, unruhig werden zu müssen.

Nachdem wir nun ein ums andere Spiel hinter uns hatten; wurde man langsam müde. Aber die Turnierleitung wollte die Deutsche Meisterschaft in einem vernünftigem zeitlichen Rahmen schaffen und somit ging der Samstag auch bis ein Uhr nachts.
Also wieder leckere Nacht-Nudeln, aber gut gelaunt.
Absolut ausgeruht aufgewacht und nach dem Frühstück um 9 Uhr wieder in der Maritim Kongresshalle angekommen. Jetzt noch 3 Spiele gewinnen, dann hätten wir den Titel.
Und genauso kam es, im Spiel um den Einzug ins Finale wurde es das erste Mal etwas knapp, aber die Energie war da und schon waren wir im Finale. Nun hieß es warten auf unsere Gegner. Nach ein paar Stunden stand fest, wir spielen gegen Jan Schröder und Christoph Hardt.

Das Finale

Es soll Spieler geben, die jetzt jeden einzelnen Ball beschreiben würden. Ich versuche eher, mein Gefühl in den Sätzen zu umreißen. Passionierte Elitespieler gehen wahrscheinlich relativ gelassen in ein Finale. Ich wiederum war doch ziemlich konzentriert und angespannt. Um einen herum die Leute auf den Tribünen und 3 Kameras auf Dich gerichtet, ist schon eine andere Hausnummer als bei uns zu Hause im Verein. Dementsprechend spiegelte meine Leistung lange nicht das wieder, was ich wirklich kann, aber ich hatte den besten Stürmer, den ich mir wünschen kann. Mit Andi Retzlaff läuft es eigentlich immer so, dass zeitweilige Konzentrationsschwächen jeweils vom anderen aufgefangen werden und sich jeder zu 100% auf den anderen verlassen kann.
Und das macht unser Doppel stark! Als der letzte Ball dann von Andis Dreierreihe im gegnerischen Tor einschlug, war die Freude riesig. Der erste richtige Titel im Doppel, mal abgesehen von Hamelner Stadtmeister, war unser: Deutscher ND Meister 2011!



DMpokal
DER POKAL


Danke an Andi und danke an meine Hannoverkicker.



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